luxemburger worte // blog fĂĽr wahrheiten und rechte

luxemburger worte

Apr 26 2012

// billigflüge nach luxemburg? also bitte, es könnte ja was am flughafen zu tun geben!

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Die Billigflugesellschaft easyjet hat angekündigt ab Ende Oktober viermal wöchentlich von London-Gatwick nach Luxemburg zu fliegen. Was anderswo zu heller Begeisterung führen würde (eine neue Fluggesellschaft am chronisch unterausgelasteten Flughafen, mehr Touristen, mehr Umsatz für Handel, Gastronomie und Hotellerie) führt auf Seiten der Gewerkschaft OGBL zu Bauchweh. Man fürchtet die Konkurrenz zu den am Flughafen etablierten Fluggesellschaften deren Personal zum Teil durch die OGBL vertretenen wird; wobei man sagen muss, dass der Plural hier übertrieben ist. Es geht einzig und allein um EINE Fluggesellschaft – die etwas behäbige Luxair. Kein Mensch in den anderen hier einfliegenden ausländischen Flugzeugen ist beim OGBL organisiert.

Die zuständige Ministerin hat bereits auf diese Bedenken reagiert und ausgeführt, dass es keinen Grund gäbe einer Gesellschaft, die die normalen Gebühren zahlt, die Landerechte zu verweigern. Zudem sieht sie keine Konkurrenz zu den bereits am Flughafen etablierten Gesellschaften, da diese entweder nach London City (Luxair und Cityjet) bzw. Heathrow (British Airways) fliegen und Geschäftsleute wohl kaum wegen der günstigeren Preise nun ins 30km von London entfernte Gatwick ausweichen würden. Das ist sicher wahr. Ein zusätzlicher Aspekt fehlt jedoch meiner Meinung nach noch in dieser Debatte. Und der, liebe Gewerkschaft OGBL, sollte sogar Euch nachdenklich machen:

Wie selbst Ihr sicher schon mitbekommen habt, ist LĂ«tzebuerg ein recht kleines Land. Dies hat zur Folge, dass Dienstleistungen, die hierzulande nicht verfügbar oder zu teuer sind, vom Kunden einfach hinter den (nahen) Grenzen nachgefragt werden. Ihr erinnert Euch sicher noch an IKEA, das in Luxemburg unerwünscht war und nun halt einen buchstäblichen Steinwurf hinter der Grenze in Belgien angesiedelt ist. Im Falle von easyjet heisst das, dass im Moment alle diejenigen, die etwas mehr aufs Budget achten müssen, auf die ausländischen! Flughäfen Hahn oder Charleroi ausweichen um den Mondpreisen der Luxair zu entgehen. Zukünftig werden diese Leute, so sie denn nach London wollen, eine Alternative ab Luxemburg haben und sichern so Arbeitsplätze am Flughafen IN Luxemburg. Und dieses Argument, liebe Leute vom OGBL, sollte doch sogar Euch einleuchten – oder?

Vielleicht sehen wir auch den ein oder anderen englischen Wochenendtouristen in Luxemburg, der Stadt und Land – angelockt durch die günstigen easyjet-Preise – kennenlernen will. Dies widerum führt zu mehr Umsatz für Handel, Gastrononmie, … ihr wisst schon. Und das, liebe OGBL, das ist sogar für Eure Mitglieder gut!

In diesem Sinne: Fröhlichen 1. Mai!

Apr 15 2012

// der luxemburg marathon und urban trail

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In Luxemburg-Stadt gibt es – neben vielen anderen – zwei große Laufveranstaltungen, die für mich ein absolutes Muss sind.

Der Luxemburg Marathon und der Urban Trail Luxemburg.

Der Luxemburg Marathon findet seit sechs Jahren jeweils an einem verlängerten Wochenende im Mai oder Juni statt, da man “Marathon-Touristen” es einfach machen möchte die Schönheiten Luxemburgs kennenzulernen. Der Marathon wird abends gestartet, was der Veranstaltung ein besonderes Flair verleiht: Die Innenstadt ist dann voller gutgelaunter Menschen, die gute Volksfest-Stimmung verbreiten und die Läufer anfeuern – ein ganz besonderes Erlebnis ist es die Grand Rue herunterzulaufen und von der Menge bejubelt zu werden.
Der Marathon war in der Vergangenheit (und ist es zu einem gewissen Grad immer noch) ein “Aufreger” für die ein oder andere Interessengruppe: Während die Geschäftleute der Innenstadt um die Pelz- und Rolex-tragende Kunschaft am Marathon-Wochenende bangen (die angesprochenen Marathon-Touris scheint man nicht so gerne bedienen zu wollen), haben andere Probleme damit für ein paar Stunden auf ihr heissgeliebtes Auto verzichten zu müssen, da weite Teile der Stadt für den Verkehr gesperrt werden. Wie auch immer: Die wirklich wichtigen Menschen in Stadt und Land Luxemburg haben erkannt, dass der Marathon ein Imagegewinn für Luxemburg ist und scheinen ihn mit vollen Kräften zu unterstützen.

Der Urbantrail hat meines Wissens mit solchen Problemen nicht zu kämpfen, da die Veranstaltung weit kleiner ist und an einem Sonntag ausgetragen wird. Auch die Strassensperren halten sich eher in Grenzen. Allerdings ist der Urban Trail für mich zwar der anstrengendere Lauf – es geht über Stock und Stein, Treppen und Pflaster, Sand und Kies mehrmals steil herunter zum Grund und Clausen und dann steil wieder hoch – er ist aber von den Aussichten auf die Stadt der eindeutig schönere. Man läuft durch Winkel der mittelalterlichen Festung, die man zum Teil gar nicht kennt; auch wenn man, wie ich, oft zu Fuß in der Stadt unterwegs ist. Sightseeing der besonderen Art!

Kommt nach Luxemburg und erlauft Euch die Schönheiten dieser Stadt bei diesen großartigen Veranstaltungen!

Luxemburg Marathon
Urban Trail Luxemburg

Apr 01 2012

// luxemburg: land der fliegenden autos

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Jeden Montagmorgen kann man sie bei wort.lu bestaunen: Fotos von auf Dächern liegenden, schrottreifen, hochmotorisierten und ganz sicher nicht wirklich billigen Autos. Oft ist dann der Hinweis zu lesen, dass “die Unfallursache unbekannt sei”. Na, ja. Gute Tradition sind auch Berichte, welchen Quatsch betrunkene Autofahrer wieder mal über das Wochenende im Großherzogtum angestellt haben: Zum Beispiel Taxirechnung prellen und dann versuchen betrunken mit dem eigenen Auto zu fliehen um nur ein besonders herausragendes Ereignis aus letzter Zeit zu nennen.

Ich frage mich bei der Lektüre dieser Geschichten immer, ob hierzulande etwa mehr Unfälle passieren und mehr betrunken Auto gefahren wird oder ob diese Berichte einfach mangels anderer, interessanter Nachrichten einfach prominenter als anderswo dargestellt werden.

Tatsächlich belegt Luxemburg bei der Anzahl der Verkehstoten pro 1 Million Einwohner im europäischen Vergleich zusammen mit Frankreich einen Mittelfeldplatz mit einer signifikanten Verbesserung seit 2001 hinter Deutschland, das den siebten Platz belegt (Quelle: 5th Road Safety PIN Report – European Transport Safety Council).

Trotzdem bin ich ehrlich gesagt nicht erstaunt, dass bei der Fahrweise des ein oder anderen schlicht und einfach Unfälle passieren müssen. Zudem gibt es in Luxemburg auch viele, schöne Alleen – und die Bäume sind fast immer stärker als jedes noch so hoch gezüchtete Auto. Außerdem scheint es gesellschaftlich noch sehr akzeptiert zu sein, mit “ein-zwei Gläschen” intus noch schnell nach Hause zu fahren.

Viele Gemeinden haben dieses Problem erkannt und bieten mittlerweile “Party-Busse” u.ä. an, die am Wochenende verkehren und das Auto überflüssig machen sollen. Auch der von einem Privatunternehmen organisierte Night Rider, der im ganzen Land verkehrt, ist eine erwähnenswerte Alternative. So lange aber (angeblich) selbst Bürgermeister Polizisten im angetrunkenen Zustand anpöbeln und ihnen untersagen eine Verkehrskontrolle durchzuführen (wort.lu – Kopstal: Bürgermeister soll Polizisten gedroht haben), wird es wohl noch etwas dauern bis sich die Dinge grundlegend ändern.

Mrz 01 2012

// service-seite einkaufen in luxemburg

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In den Statisitken dieser worte tauchen viele Besucher auf, die sich über Einkaufsmöglichkeiten in Luxemburg und die Öffnungszeiten der Geschäfte informieren wollen.
Um diesen Besuchern Luxemburgs umfassende Informationen zu bieten, gibt es ab sofort eine Service-Seite mit wichtigen Fakten zum Einkaufen in Luxemburg-Stadt wie z.B. Einkaufsstraßen und Öffnungszeiten.

Die Service-Seite wird zukünftig laufend aktualisiert und um neue Informationen ergänzt.

// Service-Seite Einkaufen in Luxemburg

Feb 19 2012

// die tram kommt!?

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Ich lebe nun seit fast sechs Jahren in Luxemburg. Und genau so lange wird darüber diskutiert, eine neue Tramlinie von Gasperich über den Bahnhof, durch die Innenstadt, über den Sternenplatz und Glacis auf den Kirchberg zu bauen. Nachdem es einige Zeit ruhig bei diesem Thema war, man aus Regierungskreisen dann in den letzten Monaten die ein oder andere ablehnende Stimme gehört hatte, ist nun Anfang Februar wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen. Premierminister Juncker stellte klar, dass der Staat nach wie vor hinter dem Projekt steht und die Tram definitiv kommen soll. Sogar ein konkreter Baubeginn wurde genannt: 2014 soll es losgehen und frühestens 2017 wird die Tram dann fahren.

Nun, es ist schön zu hören, dass die Tram nun kommen soll. Ob es auch tatsächlich klappt und wie lange der Bau letztendlich dauern wird – man wird sehen. Fakt ist aber, dass meiner Meinung nach die Stadt Luxemburg unbedingt ein solches Verkehrsmittel braucht. Viel wichtiger ist es aber auch, dass man im Rahmen dieses Projekts die Buslinienführung der Überlandbusse ebenfalls anpassen möchte. Momentan ist es nach meiner Beobachtung so, dass man nach dem Prinzip “mehr ist besser” aus fast jedem Kaff des Landes ziemlich unkoordiniert Busse in die Hauptstadt schickt, die sich dann am Bahnhof, der Avenue de la LibertĂ© und anderen “Brennpunkten” im Weg stehen und den Verkehr behindern. Viel mehr Sinn macht da doch der Plan die zukünftigen Endhaltestellen der Tram an den Rändern der Stadt anzufahren und die Innenstadt vom Bus- und Autoverkehr zu befreien und sie somit (er-)lebenswerter zu machen.

Auch wenn der ein oder andere (Autofahrer) jahrelanges Chaos in der Innenstadt befürchtet: Ich freue mich auf die Tram! Und der schöne Nebeneffekt dieses jahrelangen Chaos könnte ja sein, dass der ein oder andere auf das Auto verzichtet und dann mit dem Bus oder Bahn und später dann der Tram in die Innenstadt kommt!

Feb 04 2012

// momente – ein eiskalter morgen über den dächern von luxemburg

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Samstag, 4. Februar 2012, 08:19

Jan 30 2012

// die cooperative in bonneweg – ein echtes stück luxemburg

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Einer meiner Lieblingsorte zum Einkaufen hier in Luxemburg und einfach nur zu Hause fühlen ist die Cooperative zu Bouneweg.

Schon nach dem Eintreten merkt man, daß es sich hier nicht um einen ganz normalen Supermarkt handelt. Vielmehr fällt sofort die gesellige Stimmung auf; von der Bar im Eingangsbereicht weht ein fröhliches Stimmengewirr herüber. Am “Empfang” sitzt eine Dame, die viele der hier einkaufenden Menschen beim Namen kennt. Überhaupt ist das Personal sehr entspannt und immer zu einem Schwätzchen mit der zahlreichen Stammkundschaft aufgelegt. Man merkt sofort, daß dieses Geschäft nicht zu einer auf Profit getrimmten Kette gehört, sondern ein genossenschaftlicher Betrieb der luxemburger Bahnarbeitergewerkschaft ist. Während in anderen Supermärkten das “fahrende Personal” aus dem französischen oder belgischen Grenzgebiet überwiegt, ist die Belegschaft hier überwiegend luxemburgisch.

Der Einkauf geht bei einer interessanten Musikauswahl, weit ab vom normalen “Supermarktgedudel”, irgendwo zwischen Walzer, Reggae und Partymusik flott von der Hand. Und weil man die Cooperative bequem zu Fuß erreicht, als Stammkunde einmal im Jahr einen Gutschein im Wert von 4% des Vorjahresumsatzes bekommt und zudem auch noch zur “Kundenhauptversammlung” inkl. kleinen Geschenk eingeladen wird, kann man die (nicht immer!) etwas höheren Preise im Vergleich zur Konkurrenz auf der grünen Wiese auch ganz gut verkraften.

// Cooperative de Bonnevoie

Jan 23 2012

// der luxemburger flughafen

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Seit gut vier Jahren hat Luxemburg einen angemessenen Flughafen. Wurden bei meiner Ankunft im Großherzogtum im Jahr 2006 die Flüge noch in einem kümmerlichen Gebäude abgefertigt bei dem man zum Bus in die Stadt 100m durch den Dreck laufen musste, gibt es jetzt ein super-modernes Gebäude mit Bahnhof im Keller (wobei der Bahnanschluß freilich wohl nie gebaut werden wird…). Auch die Busse halten jetzt da wo es sich gehört – direkt vor dem Terminal.

Allerdings ist auch mit dem neuen Gebäude nicht richtig mehr los – hohen Abfertigungsgebühren der staatlich protegierten ‘Luxair Services’ sei Dank. Billigflieger möchte man ‘auf Findel’ genau so wenig sehen, wie allzu viele Menschen. So fahren dann – ausserhalb der zwei grossen Wellen morgens und abends bei der das reisende Personal der Banken und Fondsgesellschaften ein- und ausgeflogen wird – einsame Busse auf dem Vorfeld ihre Runden und das Personal langweilt sich zu Tode.

Die halbstaatliche Luxair tut auch im Flugangebot ihr übriges. Neben (kaum buchbaren) Spezialtarifen macht man vor allem Abwehr- bzw. ‘die-in-den-Banken-zahlen-ja-eh-alles’-Preise. Und fliegt dann lieber mit halbleeren Flugzeugen nach Frankfurt um das Flugzeug dann dort samt Crew zwei-drei Stunden rumstehen zu lassen bevor es zurück geht. Kein Wunder, daß der Passagierlinien-Teil der Luxair chronisch defizitär ist.

Die Einwohner Luxemburgs weichen derweil auf die Billigflughäfen Hahn oder Charleroi aus und lassen den Findel links liegen.
Schade. Dabei könnte man mit intelligenten Nischenprodukten auch sicher ab Luxemburg profitable Strecken etablieren. Wobei billig Ă  la Ryanair dabei sicher nicht die Lösung ist – eher ein Konzept in Richtung germanwings.

Mir scheint es aber so, dass man gar nicht gewillt ist hier etwas zu ändern. Fast jeder scheint mit dem derzeitigen Status quo gut leben zu können. Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedenfalls: Seit einiger Zeit macht die Lufthansa – für die die Luxair sonst den Zubringer spielt – mit eigenen Flugzeugen auf der Strecke nach München Konkurrenz und offeriert günstige Preise … und plötzlich bewegt sich auch die Luxair mit besseren Preisen und Aktionen!

Jan 06 2012

// die city-kaart – gutes konzept in etwas angestaubter verpackung

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Soweit man sich mit dem Bus öfter auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg und einiger Umlandgemeinden bewegt, abonniert man am besten die “City-Kaart”. Für € 22,50 im Monat lassen sich damit alle Buslinien der Stadt sowie ausgesuchte weitere Linien nutzen. Die City-Kaart erhält man im Abo, wobei jeder dritte Monat nicht berechnet wird – man bezahlt im Jahr nur für 9 Monate, fährt dafür aber 12 Monate Bus. Ein ziemliches gutes Angebot, wie ich finde; zumal man am Wochenende noch einen Mitfahrer kostenlos mitnehmen kann!

Ich habe die City-Kaart vor ca. vier Jahren abonniert. Ganz einfach war das (damals?) nicht, da ich um den 20. des Monats das Abo nicht für den Folgemonat abschließen konnte, sondern aufgrund irgendwelcher umständlichen Verwaltungsprozeduren noch einen Monat warten mußte um in den Genuß des günstigen Monatstickets zu kommen. Ich hoffe jedoch, daß sich dies in der Zwischenzeit geändert hat!

In jedem Fall bekam ich damals dann per Post eine Plastik-Karte in einem recht gewöhnungsbedürftigen Layout auf welche ich seitdem jeden Monat mein Abomärkchen kleben durfte.
Auf der Rückseite des Plastikkärtchens wird der ins Museum abgeschobenen Tram gehuldigt, die in den Jahren 1938 – 1964 durch die Straßen Luxemburgs fuhr und seitdem nur in stehendem Zustand bestaunt werden darf.

Nachdem ich bereits vor vier Jahren das Design dieses Monatstickets … nun, ja, wie soll ich es ausdrücken … etwas aus der Zeit gefallen fand, habe ich mir für das Jahr 2012 ein neues Kärtchen in der Hoffnung bestellt, daß das tolle “multiplicity” Design der neuen Busse auch bei der City-Kaart angekommen ist. Nun ja, so ganz schnell scheint es dann doch nicht zu gehen.

Hier ist sie – meine neue, alte City-Kaart!

Monatsabo im etwas anderen Design - die City-Kaart!

Auf der Rückseite: Huldigung eines leider ins Museum abgeschobenen (und jetzt im Prozess der Reaktivierung befindlichen) Verkehrsmittels.

// Weitere Infos zur City-Kaart

Jan 01 2012

// neustart 2012 – das neue luxemburg-gefühl

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Etwas mehr als zwei Jahre ist es nun her seitdem ich die letzten worte für dieses Blog geschrieben habe.

Seit mehr als fünf Jahren bin ich jetzt in Luxemburg.
Ich habe zwischenzeitlich in Luxemburg geheiratet und meine Tochter ist hier zur Welt gekommen.

Wir sind aus dem Stadteil Belair, in welchem die Bevölkerung gefühlt aus einem Drittel älteren Damen im Pelzmantel (die hinter der Gardine mit Goldrand die Nachbarn argwöhnisch begutachten), einem weiteren Drittel Geländewagenfahrern (die sowieso immer irgendwo und nirgendwo sind), und zu guter Letzt einem Drittel jungen Beruftätigen (die immer arbeiten und am Wochenende immer wegfahren) besteht weggezogen und wohnen jetzt “zu Bouneweg”. Gerade nach diesem Umzug fühle ich mich “richtig in Luxemburg angekommen”. In diesem Stadtteil kann auch mal “normalen” Menschen begegnen, man fühlt das Leben weit mehr da die Straßen nicht so ausgestorben wirken (sind?) wie in Belair; wobei es sich dort natürlich auch ganz angenehm lebt – ich habe es schließlich fünf Jahre ausgehalten!

Kurz: Ich fühle mich in Luxemburg mittlerweile sehr wohl – und meine worte werden das ein oder andere jetzt auch aus der Familienoptik beschreiben.

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